|
Geschrieben von: Saskia
|
|
Montag, den 23. November 2009 um 22:29 Uhr |
|
Hier gehts zur Originalfrage
Ich fange ein neues Strickstück immer mit viel Enthusiasmus an - es ist einfach toll, neue Wolle anzustricken. Aber mit dem Fertigstellen hapert es bei mir noch, das fordert viel Durchhaltevermögen. Wenn dann mal etwas fertig wird, habe ich richtig Trennungsschmerz und bin traurig, dass es vorbei ist. Geht es Euch ähnlich?
Herzlichen Dank an Anke für die heutige Frage!
Also mit besonderem Enthusiasmus gehe ich meist nur an besondere Strickstücke, z.B. sowas wie den DaVinci-KAL oder den WoH (Wings of Horus) und da hab ich meist auch schon von vornherein ne Vorstellung ob das Strickstück danach bleibt oder obs weiterwandert und abhängig davon stell ich mich schon während der Fertigsstellung darauf ein, dadurch gibt's für mich eben kaum sowas wie Trennungsschmerz. Wobei der Trennungsschmerz bei mir wenn da liegt, dass das Strickstück dann weiterwandert und nicht darin, dass das Strickstück fertig wird.
Außerdem liegt mein Hauptaugenmerk beim Stricken schon seit längerem bei Socken und bei denen ist für mich das Fertigstellen nicht wirklich das Problem. Socken hüpfen bei mir fast von alleine von den Nadeln, einzig das Timing ist manchmal noch nicht wirklich optimal und durch mein nicht optimale Timing bin ich manchmal nicht wirklich übers Fertigstellen erfreut. Aber das hängt mehr mit meiner Stricktaktik zusammen, denn gerade bei Socken arbeite ich gern mit dem Italienischen Anschlag und den find ich bis zur fünften Reihe für zum unterwegs anfangen dann doch etwas unpraktisch, d.h. den Anschlag mach ich dann schon lieber daheim und somit bin ich dann manchmal auf dem Weg ins Büro leider ohne Mitnahmegestricksel, aber daran arbeite ich noch. |