Veranstaltung

Treffen der LUG Mosbach

Hier treffen wir uns normalerweise in der

BA Technik Mosbach
Lohrtalweg 10 (bei der Alten Mälzerei)
Gebäude B (das ist die ehemalige Lohrtalschule)
Raum B-1.06

GPS-Koordinaten: 49.354713 N, 9.150333 O

Im Anschluß geht es in das Pizza & Nudelhaus in Mosbach. Wenn wir also nicht in der BA sind, einfach direkt weiter ins Pizza & Nudelhaus.

Pizza & Nudelhaus Mosbach
Hauptstraße 94
74821 Mosbach

Zeitraum: 
Mi, 06/12/2013 - 19:00

Treffen der LUG Sinsheim

Wir treffen uns normalerweise jeden ersten Dienstag im Monat im

Pizzeria Bella Marmaris
Hauptstraße 133
74889 Sinsheim
Telefon: 0726161543
http://www.bella-marmaris.de/sinsheim.html

 

Sollte dort geschlossen sein, so sind wir nebenan im

Zeitraum: 
Di, 06/04/2013 - 19:00

In Angelbachtal ist ein mittelalterliches Spektakel

Wir beim Rundgang über das GeländeRitter, Handwerksleut, LARP sowohl bei den Schaustellern, als auch beim Publikum und ein buntes Publikum mit Familien, Goth, Wackenteilnehmern  und dem einen oder anderen schrägen Vogel - sie alle waren heute beim Mittelalterspektakel in Angelbachtal vertreten und das Wetter hat auch gut mitgespielt.

Wer noch kurzfristig für den Sonntag ne schöne Beschäftigung sucht, kann ja mal schauen, ob er da auch noch hin will. Programm, Anfahrtsweg und Eintrittspreise sind auf der Angelbachtalseite vom Veranstalter Adventon zu finden.

Anna mit Saskia gewandetMeine Freundin Anna, die regelmäßig bei Adventon zu Gast ist, hatte mich darüber informiert, dass sie diesmal auch wieder mit ihrer Mittelaltergruppe, dem Würzburger Greifenpack, in Angelbachtal ist und so haben Martin und ich beschlossen, dass wir es dieses Jahr endlich einmal schaffen müssen, dort aufzukreuzen. Die Werbung für das Ritterturnier in Angelbachtal haben wir schon seit einigen Jahren immer wieder gesehen, aber irgendwas kam bisher immer dazwischen. Dieses Jahr haben wir es jetzt endlich geschafft.

Anna meinte, dass ich dort auch gewandet unterwegs sein sollte und so hab ich mich dann auch in Anna's Zelt mittelalterlich umgewandet. Es war irgendwas mit Wikingertracht so aus dem 8. Jahrhundert, Kleid, Schürze, Gürtel, Fibel und einiges mehr ... und es war wirklich schön, so gewandet über das Gelände wandeln zu können.

Ritter des Würzburger Greifenpacks mit seinem RiesenhammerDas Würzburger Greifenpack hatte im Laufe des Tages Schaukämpfe, die interessant anzusehen waren und da es unterschiedliche Schaukämpfe mit jeweils eigener Hintergrundgeschichte waren, war es auch abwechslungsreich, selbst wenn man den ganzen Tag vor Ort war.

Ritter des Würzburger Greifenpacks beim Schwertkampf

Das Gelände auf dem das Mittelalterspektakel stattfindet ist der Schloßpark des Eichtersheimer Schlosses im Angelbachtal und neben einem Lager, in dem nicht nur Anna's Gruppe, sondern auch noch einige andere Gruppen lagern, umfasst es einige Schauplätze - die Bühnen, das Lager und das Turniergelände - an einigen Ständen, sowohl im Lager, als auch im Markt, wird das Handwerk vorgestellt. Es gibt viele Marktstände, vertreten waren einige Stände mit Gewandung, Lederwaren, Schlemmereyen, Trank, Holzgeschirr und anderen Sachen.

Mittelalterliches RiesenradMittelalterliches Karussell

In Sachen Handwerk hatte Anna ursprünglich mal mit dem Kardieren und Spinnen von Schafwolle begonnen und dann hat sie für die Vorführungen ettliches an Zeug zusammengesammelt, was mit der Wollverarbeitung zu tun hat, damit sie das ausstellen kann. Von den verschiedenen Fasern (Tierfaser, Pflanzenfaser, Kunstfaser), über die verschiedenen Färbemöglichkeiten (Pflanzenfarben, chemische Farben) bis hin zu den verschiedenen Weiterverarbeitungsmöglichkeiten (kardieren/kämmen, Spinnrad, Handspindel, Fingerloop, Weben, Stricken, Häkeln)  hat Anna einiges zusammengetragen und wenn sie es dabei hat, dann ist es toll anzusehen, zu begrabbeln und auszuprobieren!

Nun hat sie sich, um nicht immer das Gleiche zu zeigen, auch noch mit weiteren handwerklichen Themen beschäftigt.

Körbe und Schuhe flechten, Bürsten und Besen binden und dazu hat Anna diesmal einiges an Sachen aufgefahren, sie hat einige in der Rhön typische Kartoffelernte Körbe - ich glaube der Name der Körbe war Schanz oder Schanze -  aus unterschiedlichen Materialien angefertigt und ausgestellt. Desweiteren zeigt Anna auch live, wie das alles geht und erklärt es ausführlich. Bei Anna gehört eben neben dem praktischen Teil auch die Theorie, also die Materialkunde, zur Handwerkskunst dazu, was ich persönlich sehr toll finde.

Ein gelungener Tag in Mittelalterklamotten ist vorbei und nächstes Jahr werde ich wenn möglich noch ein wenig länger dabei sein. wink

Volkswandern in Heuholz

Warnschild "Volkswanderung"Heute war über den Sportverein ein Ausflug nach Heuholz angesagt. Zum Volkswandertag haben der Heuholzer Wanderverein und die Heuholzer Weingenossenschaft eingeladen.

Klar, einige sind da nur hin, um sich in geselliger Runde durch die Weine zu probieren, andere sind da nur hin um im Schnellverfahren die Strecke abzurennen und die Stempelchen zu kassieren.

LandschaftWir haben einfach in geselliger Runde die Anfahrt per Bahn und S-Bahn bis nach Öhringen-Cappel und danach auch wieder zurück genossen und haben uns wandertechnisch ein wenig von unserer Sportverein-Gruppe abgesetzt. Es gab drei durch die Veranstalter geplante Routen. Diese Routen waren 6, 10 und 20 Kilometer lang. Wir hatten zu Beginn überlegt, welche Route wohl unsere wäre und da ich bei langen Strecken per Pedes nicht ganz so gut zu motivieren bin, die kürzeste Strecke aber sogar mir auch ein wenig zu kurz war, haben wir uns für das Mittelmaß von 10 Kilometern entlang der ausgeschilderten Wege entschieden. Der Sportverein mit dem wir uns zu diesem Ausflug aufgemacht hatten, hatte mit einigen Leuten Heuholz schon öfter besucht und so waren sie sich einig, dass "wie immer" gegangen wird, d.h. sie hatten sich die 20 Kilometerrunde ausgesucht und wo es ging extrem abgekürzt, so dass sie letztendlich aus ihrer Schätzung wohl auf eine ca. 15 Kilometerrunde kamen.

So kam es wie es kommen musste, schon an der ersten Weggabelung trennten sich unsere Wege und zwar bis zum ersten Kontrollpunkt. Während Martin und ich den Weg mit der Beschilderung 10 und 20 km wählten, sind die anderen auf der 6 km Route bis zum ersten Kontrollpunkt gewandert und waren somit logischerweise schon deutlich vor uns dort angelangt, wo sie auch gleich die erste Pause einlegten. Aber auch wir benötigten eine kleine Erfrischung und unser Stempelchen auf der Startkarte haben wir uns dort auch gleich noch abgeholt. Wir hatten uns gerade etwas erholt, da ging es auch schon weiter und wir sind erst einmal wieder vorne in der Gruppe mitgelaufen, bis die Gruppe die nächste Abkürzung nehmen wollte. Dadurch dass wir die Abkürzungen nicht mitgemacht hatten, waren wir, als die anderen am Ende der Abkürzung waren, dann aber trotzdem gleich wieder direkt am Ende der Gruppe angelangt. Als sich dann die Wege der 10 Kilometerrunde und der 20 Kilometerrunde trennten haben wir die 10 Kilometerrunde gewählt. Es gab dann noch einen zweiten Kontrollpunkt zu passieren und langsam meldete sich auch unser Magen. Da es nun doch auch schon in Richtung Mittag ging  haben wir uns  noch mit einem belegten Brötchen als Stärkung ausgerüstet, denn die restliche Strecke zurück zum Ausgangspunkt - der Kelterei der Winzergenossenschaft - waren immerhin auch noch ca. 4 Kilometer.

Wir während der WanderungDie Winzergenossenschaft hatte auch noch ein kleines Gewinnspiel in Form eines Fragebogens ausgeschrieben, welcher mit Hilfe des Weinlehrpfades - der leider nur zum Teil mit den Wanderrunden übereinstimmte - vollständig hätte beantwortet werden sollen. Wir hatten da dann aber zur Beantwortung der übrigen Fragen auf andere Quellen zurückgegriffen und da keine Uhrzeit auf dem Gewinnspielzettel zu finden war, wollten wir auch prompt zu spät noch am Gewinnspiel teilnehmen. Das Gewinnspiel war schon ne halbe Stunde bevor wir ankamen beendet - aber immerhin hatten wir wenigstens die Fragen richtig gelöst. Nun ja, wenn wir nochmal bei sowas dabei sind, wo parallel ein Gewinnspiel stattfindet, werden wir uns vorher informieren, bis wann man daran teilnehmen kann surprise um nicht nochmal das Gleiche wie heute zu erleben, wo wir zwar bei der Auslosung dabei gewesen wären, sie aber leider einfach um eine halbe Stunde verpasst haben.

Es war ein schöner, aber anstrengender Tag, mit vielen landschaftlichen "raufs" und "runters" - was ganz schön auf die Beinmuskulatur ging - und mit absolutem Glück, was das Wetter anbelangte, denn es war den ganzen Ausflug über trocken und teilweise sogar schön sonnig, aber nicht zu heiß.

Landschaft mit tollem WolkenbildAls wir heute früh gegen 6:00 Uhr anfingen uns fertig zu machen, schüttete es wie aus Eimern und die Unwettervorhersage besagte nichts gutes. Es gab für fast ganz BaWü sogar ne Unwetterwarnstufe. Schon überlegt, dass wir uns zu 7:00 Uhr dann bei unserem Organisator melden und absagen werden, klarte es erst bei uns langsam auf, dann wurde auch noch die Unwettervorhersage relativiert, dass ab 9:00 Uhr am Zielort die schlimmsten Schauer rum sein sollten und wir unseren Organisator dann doch nicht anriefen und mit wetterfester Kleidung ausgerüstet kurz vor 8:00 Uhr in Gundelsheim am Bahnhof aufschlugen, wo dann auch prompt kein Tropfen mehr vom Himmel kam und das, bis wir wieder daheim waren. Heute abend ging es hier allerdings auch schon wieder mit Regen weiter, aber da saßen wir schon wieder im Trockenen. cheeky

Einige Bilder hat Martin unterwegs auch geschossen (-> Panoramabilder) und ich kann nur sagen, "landschaftlich lohnt es sich wirklich", da einmal einen längeren Spaziergang zu unternehmen oder wie wir es geplant haben, auf alle Fälle mal die 3 km Weinlehrpfad in "korrekter Reihenfolge" auch was die Beschilderung anbelangt abzulaufen um noch ein wenig mehr über Weinbau, Rebsorten, Bodenerosion, Nützlinge und sicher noch einiges mehr zu lernen. Hier gibt es noch ein paar Panoramabilder zu sehen, die während der Wanderung enstanden.

 

07 AUG 2011 Heuholz auf einer größeren Karte anzeigen

Eine interessante Sache konnten wir heute auch noch in der S-Bahn beobachten und zwar haben manche Wagen oben gebogene Scheiben - es müssen doppelte Scheiben sein, denn zwischen manchen stand da tatsächlich das Wasser. Optisch war das schon ein wenig kultig, denn beim Anfahren und Bremsen waberte es richtig schön zwischen den Gläsern hin und her. Einzig, ob es mein Vertrauen in den fahrbaren Untersatz fördert, wage ich zu bezweifeln. wink

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