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eute war über den Sportverein ein Ausflug nach Heuholz angesagt. Zum Volkswandertag haben der Heuholzer Wanderverein und die Heuholzer Weingenossenschaft eingeladen.

Klar, einige sind da nur hin, um sich in geselliger Runde durch die Weine zu probieren, andere sind da nur hin um im Schnellverfahren die Strecke abzurennen und die Stempelchen zu kassieren.

Wir haben einfach in geselliger Runde die Anfahrt per Bahn und S-Bahn bis nach Öhringen-Cappel und danach auch wieder zurück genossen und haben uns wandertechnisch ein wenig von unserer Sportverein-Gruppe abgesetzt. Es gab drei durch die Veranstalter geplante Routen. Diese Routen waren 6, 10 und 20 Kilometer lang. Wir hatten zu Beginn überlegt, welche Route wohl unsere wäre und da ich bei langen Strecken per Pedes nicht ganz so gut zu motivieren bin, die kürzeste Strecke aber sogar mir auch ein wenig zu kurz war, haben wir uns für das Mittelmaß von 10 Kilometern entlang der ausgeschilderten Wege entschieden. Der Sportverein mit dem wir uns zu diesem Ausflug aufgemacht hatten, hatte mit einigen Leuten Heuholz schon öfter besucht und so waren sie sich einig, dass "wie immer" gegangen wird, d.h. sie hatten sich die 20 Kilometerrunde ausgesucht und wo es ging extrem abgekürzt, so dass sie letztendlich aus ihrer Schätzung wohl auf eine ca. 15 Kilometerrunde kamen.

So kam es wie es kommen musste, schon an der ersten Weggabelung trennten sich unsere Wege und zwar bis zum ersten Kontrollpunkt. Während Martin und ich den Weg mit der Beschilderung 10 und 20 km wählten, sind die anderen auf der 6 km Route bis zum ersten Kontrollpunkt gewandert und waren somit logischerweise schon deutlich vor uns dort angelangt, wo sie auch gleich die erste Pause einlegten. Aber auch wir benötigten eine kleine Erfrischung und unser Stempelchen auf der Startkarte haben wir uns dort auch gleich noch abgeholt. Wir hatten uns gerade etwas erholt, da ging es auch schon weiter und wir sind erst einmal wieder vorne in der Gruppe mitgelaufen, bis die Gruppe die nächste Abkürzung nehmen wollte. Dadurch dass wir die Abkürzungen nicht mitgemacht hatten, waren wir, als die anderen am Ende der Abkürzung waren, dann aber trotzdem gleich wieder direkt am Ende der Gruppe angelangt. Als sich dann die Wege der 10 Kilometerrunde und der 20 Kilometerrunde trennten haben wir die 10 Kilometerrunde gewählt. Es gab dann noch einen zweiten Kontrollpunkt zu passieren und langsam meldete sich auch unser Magen. Da es nun doch auch schon in Richtung Mittag ging  haben wir uns  noch mit einem belegten Brötchen als Stärkung ausgerüstet, denn die restliche Strecke zurück zum Ausgangspunkt - der Kelterei der Winzergenossenschaft - waren immerhin auch noch ca. 4 Kilometer.

Die Winzergenossenschaft hatte auch noch ein kleines Gewinnspiel in Form eines Fragebogens ausgeschrieben, welcher mit Hilfe des Weinlehrpfades - der leider nur zum Teil mit den Wanderrunden übereinstimmte - vollständig hätte beantwortet werden sollen. Wir hatten da dann aber zur Beantwortung der übrigen Fragen auf andere Quellen zurückgegriffen und da keine Uhrzeit auf dem Gewinnspielzettel zu finden war, wollten wir auch prompt zu spät noch am Gewinnspiel teilnehmen. Das Gewinnspiel war schon ne halbe Stunde bevor wir ankamen beendet - aber immerhin hatten wir wenigstens die Fragen richtig gelöst. Nun ja, wenn wir nochmal bei sowas dabei sind, wo parallel ein Gewinnspiel stattfindet, werden wir uns vorher informieren, bis wann man daran teilnehmen kann *surprise* um nicht nochmal das Gleiche wie heute zu erleben, wo wir zwar bei der Auslosung dabei gewesen wären, sie aber leider einfach um eine halbe Stunde verpasst haben.

Es war ein schöner, aber anstrengender Tag, mit vielen landschaftlichen "raufs" und "runters" - was ganz schön auf die Beinmuskulatur ging - und mit absolutem Glück, was das Wetter anbelangte, denn es war den ganzen Ausflug über trocken und teilweise sogar schön sonnig, aber nicht zu heiß.

Als wir heute früh gegen 6:00 Uhr anfingen uns fertig zu machen, schüttete es wie aus Eimern und die Unwettervorhersage besagte nichts gutes. Es gab für fast ganz BaWü sogar ne Unwetterwarnstufe. Schon überlegt, dass wir uns zu 7:00 Uhr dann bei unserem Organisator melden und absagen werden, klarte es erst bei uns langsam auf, dann wurde auch noch die Unwettervorhersage relativiert, dass ab 9:00 Uhr am Zielort die schlimmsten Schauer rum sein sollten und wir unseren Organisator dann doch nicht anriefen und mit wetterfester Kleidung ausgerüstet kurz vor 8:00 Uhr in Gundelsheim am Bahnhof aufschlugen, wo dann auch prompt kein Tropfen mehr vom Himmel kam und das, bis wir wieder daheim waren. Heute abend ging es hier allerdings auch schon wieder mit Regen weiter, aber da saßen wir schon wieder im Trockenen. *cheeky*

Einige Bilder hat Martin unterwegs auch geschossen (-> Panoramabilder) und ich kann nur sagen, "landschaftlich lohnt es sich wirklich", da einmal einen längeren Spaziergang zu unternehmen oder wie wir es geplant haben, auf alle Fälle mal die 3 km Weinlehrpfad in "korrekter Reihenfolge" auch was die Beschilderung anbelangt abzulaufen um noch ein wenig mehr über Weinbau, Rebsorten, Bodenerosion, Nützlinge und sicher noch einiges mehr zu lernen. Hier gibt es noch ein paar Panoramabilder zu sehen, die während der Wanderung enstanden.

Eine interessante Sache konnten wir heute auch noch in der S-Bahn beobachten und zwar haben manche Wagen oben gebogene Scheiben - es müssen doppelte Scheiben sein, denn zwischen manchen stand da tatsächlich das Wasser. Optisch war das schon ein wenig kultig, denn beim Anfahren und Bremsen waberte es richtig schön zwischen den Gläsern hin und her. Einzig, ob es mein Vertrauen in den fahrbaren Untersatz fördert, wage ich zu bezweifeln. *wink*

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Ja, mein Fahrrad wird zur Zeit ziemlich strapaziert. Gute 28 km waren es heute und es ging schon wieder nach Neckarsulm.

Manchen mag es langweilig vorkommen, immer wieder die gleichen Strecken zu fahren, ich persönlich finde es gar nicht so schlimm, denn wenn man am Anfang nur fix und alle ist, kann man sich noch gar nicht auf die schöne Landschaft konzentrieren. Von Tour zu Tour hab ich jetzt langsam das Gefühl, etwas mehr von der Landschaft mitzubekommen, denn wenn Martin bisher die Stops zum Fotografieren nutzte, nutzte ich sie fast ausschließlich um wieder mal Luft holen zu können. *wink*

Auf dem heutigen Weg kam mir mal wieder in den Sinn, wie falsch viele doch den Namen der Stadt, in die es ging aussprechen.

Ein ehemaliger Deutschlehrer von mir hatte die Stadt tatsächlich so ausgesprochen, dass es klang als ob sich der Name von Neckarsulm aus "Neckars" und "Ulm" zusammengesetzt wird. Was mich damals so entsetzte war, dass genau dieser Deutschlehrer immer auf sehr akkurate Aussprache und Betonung achtete und sogar hier in der Gegend aufwuchs. Aber genau dieser Deutschlehrer hat scheinbar nicht gewusst, warum Neckarsulm Neckarsulm heißt.

Neckarsulm heißt Neckarsulm, weil in Neckarsulm die Flüsse Neckar und Sulm zusammenfliessen, wobei Fluss für die Sulm fast schon übertrieben ist, denn eigentlich ist die Sulm ein etwas größerer Bach und in Neckarsulm fliesst die Sulm schon seit einigen Jahren zum großen Teil unterirdisch. Die Sulm fliesst zuerst unter großen Teilen Neckarsulms hindurch, dann unter dem Firmengelände der Audi und sogar unter dem Neckarkanal hindurch um dann zwischen Neckarkanal und altem Neckar wieder ans Tageslicht zu gelangen und letztendlich in den alten Neckar zu münden.

Die Stelle, an der die Sulm wieder ans Tageslicht gelangt haben wir heute auch mal fototechnisch festgehalten und wollen sie logischerweise am Liebsten auch aller Welt zeigen.

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Lange habe ich darauf gewartet, dass er mir einmal vor die Linse kommt. Nun hat es endlich einmal geklappt.

Auch die Kleinsten sind schon wieder fleißig unterwegs...

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Die Natur erwacht immer mehr. Jetzt wo die Landwirte ihre Felder wieder bestellen, kann man schön die Vögel beobachten, die sich dort ihre Nahrung holen. Endlich kam uns dabei auch einmal ein Eichelhäher vor die Linse.

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